Stell dir vor, eine Uhr, die seit fast 100 Jahren läuft – ohne Batterie, ohne Strom, ohne Aufzug. Klingt wie Magie? Willkommen in der Welt der Atmos, einer Uhr, die ihre Energie direkt aus der Luft holt. Seit 1928 tickt sie fast ununterbrochen – angetrieben allein durch die kleinsten Temperaturschwankungen.
Zeit in ihrer reinsten Form
Mit ihrem minimalistischen Design und einem fast schwebenden Auftritt hinter Glas, lädt die Atmos-Uhr nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Nachdenken ein: Wie kann eine Uhr fast ewig laufen – ganz ohne sichtbare Kraftquelle?
Ein genialer Einfall wird Realität
Schon Leonardo da Vinci bewies: Ein Perpetuum mobile – also ein ewiges Bewegungsgerät – ist unmöglich. Doch der Schweizer Ingenieur Jean-Léon Reutter ließ sich davon nicht beirren. 1928 entwickelte er ein revolutionäres Uhrwerk, das aus Temperaturschwankungen Energie gewinnt. Die Uhrmanufaktur Jaeger-LeCoultre perfektionierte dieses Konzept, und so entstand die Atmos – eine Uhr, die der Idee des ewigen Laufs erstaunlich nahekommt.




