Sander: Uhrenlehre

Sander: Uhrenlehre
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Art.Nr.: F52

Titel

Uhrenlehre

Autor

Prof. W. Sander, bearbeitet von M. Loeske

Beschreibung

Die wichtigsten mechanischen, physikalischen und technologischen Grundsätze für den Bau der Uhrwerke bilden ein wichtiges Nachschlagewerk für den Uhrmacher. Es ist für Fachschulen wie auch zum Selbststudium geeignet zum Konstruieren und Reparieren. Prof. W. Sander war Diplomingenieur und ehemaliger Vorstand der Feinmechanik und Uhrmacherei in Schwenningen.

Aus dem Inhalt:

Gehwerk, Antriebsvorrichtungen, Federaufzug, Kraft der Zugfeder und ihre Berechnung, Änderung der Federkraft, Laufwerk, Verzahnungen und Eingriffe, Laufwerksberechnungen, Hemmungen, Gangregler, Pendel
Ein Standardwerk!

Als lange erwarteter Reprint ist 1985 beim Rühle-Diebener-Verlag, Stuttgart, die Uhrenlehre von W. Sander aus dem Jahre 1923 erschienen. Dies von M. Loeske nach Sanders Tod bearbeitete, ergänzte und herausgegebene Werk kann mit Recht in die Reihe der Standardliteratur für Uhrmacher und technisch interessierte Uhrensammler eingeordnet werden. Um so mehr ist man erfreut über die makellose Qualität der 152 Abbildungen und der Schrift, was bei Reprints nicht als selbstverständlich angesehen werden darf.

Sander hat in seiner Uhrenlehre systematisch alle wesentlichen Konstruktions- und Reparaturprobleme bei feder- und gewichtsgetriebenen Uhren erfaßt und es verstanden, die z. T. komplexe Materie, unterstützt durch anschauliche Zeichnungen, so aufzubereiten, daß sie bei hinreichender Vertiefung in Text und Bild gut verständlich wird. Formeln und Tabellen zur Berechnung u. a. von Räderwerken, Federkraft oder Hemmungsgeometrien runden dieses Buch ab.
Die Uhrenlehre gliedert sich in die Kapitel »Gehwerk, Antriebsvorrichtungen,
Federaufzug, Kraft der Zugfeder und ihre Berechnungen, Änderung der Federkraft, Laufwerk, Verzahnungen und Eingriffe, Laufwerksberechnungen, Hemmungen, Gangregler«. Durch ein dem Textteil angegliedertes Register lassen sich Einzelfragen und -probleme im Buch schnell herausfinden. In diesem Sinne ist Sanders Uhrenlehre sicherlich auch nicht als Buch zu verstehen, das man in einem Stück von vorne nach hinten liest. Dazu ist die Materie, wie schon gesagt, doch zu komplex. Aber aufgrund
seines gut strukturierten didaktischen Aufbaus eignet es sich bestens als Nachschlagewerk, in dem man augenblicklich interessierende Fragestellungen relativ rasch und faßbar nachlesen kann. Es mag sich in diesem Zusammenhang aber auch von selbst verstehen, daß auf etwa 300 Seiten nicht alle Aspekte der Uhrenkonstruktion, des Uhrenbaus und der Uhrenreparatur erschöpfend behandelt werden können. Das war aber auch nicht die Absicht von Autor und Bearbeiter, die der Uhrenlehrc den zutreffenden Untertitel »Die wichtigsten mechanischen, physikalischen und technologischen Grundsätze für den Bau der Uhrwerke in elementarer Darstellung für Fachschulen und zum Selbstunterricht, für Konstrukteure und Reparateure« gaben.
Dem Rühle-Diebener-Verlag jedenfalls ist für sein Bemühen um Sanders Uhrenlehre zu danken.

Rezension aus: Alte Uhren und moderne Zeitmessung 2/86, glb

ISBN

978-3-9810461-0-6

Fakten

Reprint aus dem Jahr 1923 auf 304 S., 152 Abb., Format 16 cm x 22 cm, Rühle Diebener Verlag 1985

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