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Verlag Historische Uhrenbücher

Uhrenbücher für Uhrmacher, Auszubildene und Uhrenliebhaber

Der Verlag "Historische Uhrenbücher" besteht seit 2003. Als völlig unabhängiger Verlag wollen wir dem kleinen Kreis von Liebhabern mechanischer Uhren Bücher anbieten, die sich mit Uhrentechnik beschäftigen.
Dabei haben wir auch an die Bedürfnisse der Uhrmacherausbildung gedacht, die ja jahrzehntelang in der Fachliteratur vernachlässigt wurde.
Inzwischen sind wir der einzige deutschsprachige Verlag, der sich ausschließlich mit technischer Uhrenliteratur beschäftigt. Auf diesem Gebiet konnten wir mit unseren Uhrenbuchtiteln in den letzten Jahren eine exklusive Kompetenz erreichen.

Unsere Uhrenbücher hatten bisher meist folgende hochwertige Ausstattungsmerkmale:

  • Hardcover/Softcover
  • Faden- od. Klebebindung (Softcover)
  • Offsetdruck oder qualitätsvoller Digitaldruck
  • dem Buch angemessenes Papier
  • kostenfreier Inlandversand


Leider konnten wir die hohe Ausstattung, die bei Hardcoverbücher zu finden ist, bei den immer spezielleren Titeln mit ihren sehr kleinen Auflagen wegen der hohen Bindungskosten nicht mehr halten. Deshalb erscheinen inzwischen viele Uhrenbücher als Softcover damit sie für den Kunden noch bezahlbar sind. Die Scan- und Druckqualität ist aber immer hochwertig.

Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit, Qualität und Seriosität sind die Grundlagen des Verlages. Garant dafür ist auch unser Senior Michael Stern, der als Autor und Fachberater dem Verlag zu Seite steht.

Michael + Florian Stern

Geschichte des Verlags Historische Uhrenbücher

Eine fast unmögliche Geschichte – 10 Jahre „Historische Uhrenbücher“, denn eigentlich begann es wie im Märchen:

Es war einmal ein Uhrensammler, der besaß viele schöne alte Uhren. Doch einige davon hatte er – unerfahren wie er war – in nicht gerade gutem Zustand bei Auktionen gekauft. Kein Problem, dachte er, es gibt ja Uhrmacher. Und so begab sich der Sammler auf die Suche und er suchte und suchte....

Ja wirklich, so fing das damals an und es mündete dann darin, dass der Uhrenfreund seine Sammlung veräußerte und sich fortan der Förderung uhrmacherischen Fachwissens verschrieb. Er dachte nämlich, dass es den Uhrenfachleuten nur an der richtigen Ausbildung und Literatur über alte mechanische Uhren mangelte. Am Letztgenannten setzte er an und entwickelte zuerst seine Internetpräsens unter www.info- uhren.de (1997). Später ließ er die „Historische Uhren-CD-Edition zur Förderung uhrmacherischen Fachwissens“ entstehen, in der man schon fast alles, was in der Uhrenliteratur „Rang und Namen“ hatte, preiswert wieder fand.

Bis hierher eigentlich eine tolle Geschichte, aber der Uhrenfreund war immer noch nicht zufrieden. Die alte Uhrentechnik-Literatur war zwar ausgesprochen hilfreich, aber eben nicht mehr auf dem neuesten technologischen Stand. Also überarbeitete er ein Gebiet mit Hilfe der guten Jendritzki-Buchvorlage. So entstand der neue „Uhrmacher an der Drehbank“. Doch es fand sich kein Verlag, der dieses Buch drucken wollte, da die Auflagenhöhe keinen Gewinn, ja nicht einmal eine Kostendeckung zuließ.

„Was nun?“, fragte sich unser Uhrenfreund, „War die ganze Arbeit umsonst?“ Wie im richtigen Märchen gab es auch hier ein Happyend. Der älteste Sohn des Uhrenfreundes präsentierte seinem Vater die Lösung: „Ich gründe selber einen Verlag, das schaffen wir schon!“ Gesagt, getan – 2003 wurde der Verlag „Historische Uhrenbücher“ Wirklichkeit.

Das fast Unglaubliche an der Geschichte: „Der Uhrmacher an der Drehbank“ wurde ein Erfolg, ja die Leser dieses Buches ermunterten den Verlag sogar, auch noch ein Uhrenreparaturbuch auf der Grundlage des „Modernen Uhrmachers“ zu produzieren. Auch dieses Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden

Im Laufe der Zeit kamen noch einige Reprints dazu und anlässlich des 100. Geburtstags von Hans Jendritzki legte der Verlag 2007 zwei Jubiläumsausgaben auf. Mit seinen Titel, darunter einige Erstausgaben und Neuerscheinungen mit neuen Autoren, erreichte der Verlag eine exklusive Kompetenz auf dem Gebiet der Uhrentechnik, die dadurch unterstrichen wurde, dass etliche weitere Titel für deutsche (Heel) und Schweizer (Simonin) Verlage gefertigt wurden.

Und wie ging es weiter? Zunächst einmal hat der Verlag 2008 eine neue Buchreihe „Die Uhrmacherei“ gestartet, in der Reparatur- und Werkstattprobleme der Uhrmacher angesprochen werden. Danach kam in dieser Reihe ein Fachbuch des letzten gelernten Gehäusemacher – Eberhardt Petzold – heraus, gefolgt vom Bd. 3 „Diebeners Uhrmacher-Kalender/Jahrbuch 1925–1968“ mit zusammen ca. 1200 reproduzierten Seiten. Und pünktlich zur Baseler Uhren- und Schmuck-Messe 2011 konnten wir wieder eine deutsche Erstauflage präsentieren: „Die Feinstellung einer Unruh-Uhr“. Dieses Buch hat das Zeug, ein Standardwerk in der Uhrmacherei zu werden!

Nebenbei hat der Verlag eine neue Buchproduktionssparte aufgebaut – Bücher im Digitaldruck in hoher Qualität, meist als Hardcover mit Fadenheftung. Hier gibt es in lockerer Folge sehr spezielle Bücher, die nur nach Kundenbestellung oder in sehr kleiner Auflage (10–100) produziert werden. Begonnen haben wir mit dem dreibändigem Werksucher „La Classification“ (zusammen ca. 1000 S., A4) und einem Büchlein von Horrmann. Inzwischen ist dieser Bereich weiter gewachsen. Bedingt durch den Preisdruck sind auch einige sehr wenig nachgefragte Titel nur als Broschur erschienen. Weiterhin finden Sie in unserem Internetshop auch die Publikationen der „Deutschen Gesellschaft für Chronometrie“, des „Musée International d’Horlogerie“ und von einigen freien Autoren. So können wir in unserem Jubiläumsjahr ca. 60 Titel aus dem Bereich der Uhrmacherei anbieten.

Für die DGC erledigen wir als Mitglied aber nicht nur die Buchverkaufs-Logistik, wir sind auch ein eifriger Unterstützer des Vereins. Das beginnt mit regelmäßigen Sachspenden, aber auch mit der Beratung in Digitalisierungsfragen. So gaben wir die Initialzündung und Unterstützung für die Möglichkeit der Volltextsuche in allen digitalisierten Werken der DGCs – Dr. Huber hat diese Anregungen dort tatkräftig umgesetzt und wir stehen mit ihm in ständigem Austausch.


Wer sind nun die Macher dieser Geschichte?

Florian und sein Vater Michael Stern können mit Stolz auf das bisher Erreichte blicken und es bleibt zu hoffen, dass ihre tatkräftige Förderung uhrmacherischen Fachwissens weiterhin auf Resonanz stößt und damit das große Fachwissen einer stolzen Uhrmacherzunft auch in Zukunft durch unseren Verlag erhalten und erweitert werden kann. 

Unsere Verlagsgeschichte als Download: Verlagsgeschichte.pdf

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