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Alarm am Arm + Preisführer (Buch über Wecker von Leonhard Beitl)

Alarm am Arm + Preisführer (Buch über Wecker von Leonhard Beitl)
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Lieferzeit: 3-4 Tage
Art.Nr.: F512
ISBN: 978-3-200-01646-0
49,90 EUR
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten


  • Details

Produktbeschreibung

Buchtitel: Alarm am Arm – der mechanische Armbandwecker von A–Z
Autor: Leonhard Beitl, Fotograf: Reinhard Öhner
ISBN: 978-3-200-01646-0 9783200016460
Fakten: Artikel besteht aus 2 Büchern: 1. Buch: 2009, Erstauflage auf 676 Seiten, ungezählte, meist farbige Abbildungen, Format ca. 304 x 240 x 50 mm, Hardcover, 3,8 kg. 2. Buch: Preisführer, Wien 2010, 56 S., farbige Abb., A4

Buch über die Armbanduhr mit Weckeinrichtung


Für diese ultimative Weckerübersicht hat der Autor über 20 Jahre alle auffindbaren mechanischen Alarmuhren zusammengetragen. Auf den übergroßen Seiten werden je zwei bis sechs Modelle von bekannten und exotischen Marken zusammengestellt und in ausführlichen Bildunterschriften erläutert. Ein Muss für Weckersammler!

Leseprobe
(ca. 16 MB/ reduzierte Auflösung)


Ergänzung: Preisführer zu Weckeruhren

Außerdem wurde das Weckerbuch um einen Preisführer ergänzt, der nicht nur die Preise der Wecker aufzeigt, sondern auch noch weitere neue Weckeruhren.

Leseprobe Preisführer (ca. 300 kB/ reduzierte Auflösung)
 

Inhalt des Weckerbuches

Das Buch beginnt mit einem umfangreichen Herstellerverzeichnis und einer fast 40 Seiten langen Einleitung, die die Historie des Armbandweckers ausführlich beschreibt. Der Hauptteil - das alphabetische Weckerverzeichnis - startet mit vier Modellen der US-amerikanischen Firma Abercrombie & Fitch aus den fünfziger und sechziger Jahren und endet mit je einer Front- und Rückansicht einer Zurex-Uhr von 1972.

Im Anschluss hat der Autor den russischen Armbandweckern mit dem häufig verwendeten Poljot-Kaliber 2612 ein eigenes Kapitel gewidmet. Abgebildet sind zahlreiche Poljot-Modelle sowie einige Uhren von russischen und mitteleuropäischen Marken, in denen das selbe Kaliber tickte.

Im Anhang wurde auf 96 Seiten eine historische Artikelserie aus der Schweizerischen Uhrmacher-Zeitung aufbereitet, in der der Uhrmacher Bernard Humbert von 1958 bis 1963 sehr detaillierte, mit Skizzen illustrierte Werkbeschreibungen und Reparaturanleitungen lieferte.

Rezension von Dr. Huber, DGC
 

"Der Weckmechanismus ist die älteste Komplikation im Uhrenbau. Insofern sind diese Uhren im Allgemeinen und hier der Armbandwecker im Speziellen ein interessantes Sammelgebiet mit einer langen Geschichte, das noch dazu gut überschaubar ist. Diesem Reiz ist auch der Autor des vorliegenden Buchs erlegen. Leonhard Beitl hat in 16-jähriger mühevoller Sammeltätigkeit zu Armbandweckern alle Informationen zusammengetragen, die er finden konnte und nun in einem schwergewichtigen Werk in qualitativ hochwertiger Aufmachung herausgebracht. Es ist das mit Abstand umfangreichste Material zu diesem Thema, das zur Verfügung steht.

Das Buch startet mit der geschichtlichen Entwicklung der mechanischen Wecker, beginnend bei tragbaren Weckeruhren des 16. Jhts. Charakteristische Beispiele hierzu finden sich später im Bildteil. Es folgt ein Abschnitt über die Entstehung des Armbandweckers um 1914 und anschließend daran ein Kapitel über die „Goldenen Armbandweckerjahre“ (1950–1970) mit Highlights aus dieser Zeit. Die Wiederentdeckung des Armbandweckers Ende der 80er Jahre durch Nobelmarken mit hochpreisigen Modellen in limitierter Auflage bildet den Schluss des Textteils, der insgesamt 23 Seiten umfasst. Das Zentrum des Buchs mit einem Umfang von 676 Seiten bilden die weit über 900 zusammengetragenen Armbandwecker mit Kurzbeschreibungen und Farbabbildungen. Geordnet sind die Uhren nach Herstellern von A–Z. Alle Uhren sind zunächst mit ihrer Zifferblattseite abgebildet, bei manchen Uhren findet man auch die zugehörige Werksabbildung. Die Texte zu den Uhren besitzen eine unterschiedliche Informationstiefe und beinhalten wohl alles, was der Autor zu dem jeweiligen Modell finden konnte. Dazu gehören neben Kaliberdaten und Größenangaben auch Produktionszahlen oder Entwicklungsdetails, falls bekannt. Unglaublich, wie viele Firmen diese Komplikation anboten. Unübertroffen dabei der Anteil der Firma Jaeger-LeCoultre, die dem Sammler vor allem durch ihre „Memovox“- Wecker kennt. Ihr widmet der Autor ganze fünfzig Seiten.

Zur Auflockerung der zentralen alphabetischen Dokumentation sind Werbematerial, Anzeigen, Patentschriften oder einschlägige Veröffentlichungen eingestreut (wie z. B. der Beitrag von Jörg Hein in KlassikUhren 3/1986 über eine frühe Armbanduhr). Das Buch schließt mit einer tabellarischen Aufzäh- lung der verschiedenen Kaliber für Armbandwecker sowie einer ebenfalls tabellarischen Liste aller im Bildteil gezeigten Uhren sowie einer Zusammenstel- lung der Firmen, die Armbandwecker herstellten.

Als Ergänzung zum Bildteil ermöglicht der Abdruck der fundierten Artikelserie über die Armband- Weckeruhr von Bernard Humbert eine eingehende Beschäftigung mit der Technik des Armbandweckers. Diese Artikelserie, die erstmalig in der Schweizerischen Uhrmacherzeitung 1958-63 erschien, wurde 2009 von Michael Stern als treibender Kraft des Verlags „Historische Uhrenbücher“ hochwertig digitalisiert und hier wiedergegeben.

Im Unterschied zu dem 2001 erschienenen Werk von Michael Horlbeck „Der Armbandwecker“ mit einem Schwerpunkt bei den technischen Aspekten der verschiedenen Werkskaliber war das Ziel von Leonard Beitl, ein möglichst umfassendes Nachschlagewerk für den Sammler anzubieten. Das ist ihm voll gelungen. Es gibt nichts Besseres und insofern ist das Buch für alle Weckersammler ein Muss. Die darin enthaltenen Informationen und Merkmale der jeweiligen Uhren hätte man allerdings formaler und in einheitlicher Form für alle Uhren strukturieren können: z. B. geordnet nach Hersteller, Modellname, Gehäusematerial, Abmessungen, Zifferblatt, Zeiger, Kaliber, Herstellungsjahr, Auflage, Anmerkungen, Abbildungen..."

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