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Skizzen zur Geschichte der Zeitmessung in Russland – Schiffe und Uhren (Buch von Altmeppen)

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Art.Nr.: F110
ISBN: 978-3-939315-25-4
Diesen Artikel haben wir am 20.09.2020 in unseren Katalog aufgenommen.
24,90 EUR
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Buchtitel: Skizzen zur Geschichte der Zeitmessung in Russland – Schiffe und Uhren
Autor: Johannes Altmeppen
ISBN: 978-3-939315-25-4 / 9783939315254
Fakten: Berlin 2019 auf 236 S./unzählige farbige Abb., Format DIN A4, Hardcover, 
zweisprachig (DE / russisch)

Leseprobe
(ca. 600 kB/ reduzierte Auflösung)

Buch über Uhren auf russischen Schiffen


Johannes Altmeppen gibt in seinem dritten russisch / deutschen Uhrenbuch „Schiffe und Uhren“ auf 238 Seiten und mit mehr als 370 Bildern einen umfassenden Überblick über die Uhren, die auf russischen Schiffen eingesetzt wurden. Dabei hat er die Uhren historisch nach den einzelnen Uhren-Typen eingeordnet. In den Anhängen dokumentiert Altmeppen viele Details für sein Buch.

Die Geschichte der Chronometer beginnt Mitte des 18ten Jahrhunderts mit Michail Lomonossow. Einhundert Jahre später haben August Ericsson, Johan Wirén und Bernhard sowie Victor Pihl eine Vielzahl von Chronometern für die russische Schifffahrt gebaut. Die Rohwerke und auch komplette Uhren stammten fast ausnahmslos aus England (von Kullberg). So hat Ericsson in der Zeit von 1878 bis 1916 nachweislich 739 Chronometer von Kullberg bezogen.

Vom 1. Weltkrieg bis zum 22. Juni 1941 gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen A. Lange & Söhne und der 1. Staatlichen Uhrenfabrik in Moskau. Danach begann die Kooperation russischer Uhrmacher mit Ulysse-Nardin mit den ersten Chronometern mit der Signatur der 1. Staatlichen Uhrenfabrik.

Nach dem Krieg konnte die Sowjetunion durch die Reparation auf 397 „Deutsche Einheits-Chronometer“ von A. Lange & Söhne, auf 600 Rohwerken von Einheits-Chronometer aus Beständen der Deutschen Seewarte in Gesundbrunnen und auf die Zeichnungen dieses Chronometers zurückgreifen. Bis zum Ende der Sowjetunion wurden auf dieser Basis ca. 50.000 Chronometer gebaut.

Bei den Bord-Uhren hat das zaristische Russland auch auf England und die Schweiz gesetzt. Während des Krieges hat die Sowjetunion alle B-Uhren eingesetzt, die sie bekommen konnte.

Nach dem Krieg konnte die Sowjetunion auch bei den B-Uhren auf Reparationen aus Glashütte zurückgreifen: 146 B-Uhren mit dem „Kaliber 48“ und 356 „Flotten-Chronometer Typ B“ auch mit dem „Kaliber 48“. Das „Kaliber 48“ ging nicht in Serie.

Die älteste B-Uhr aus russischer Produktion und mit russischer Signatur stammt aus dem 2. Quartal 1940. Sie ist ein Lizenz-Bau von Ulysse-Nardin. Bis Anfang der 1990er Jahre hat die 1. Moskauer Uhrenfabrik / Poljot auf dieser Basis - mit einigen Modifikationen - mehr als 20.000 B-Uhren gebaut.

Neben den Wand-Uhren für Schiffe geht Altmeppen in „Schiffe und Uhren“ auch auf uhrmacherische Besonderheiten ein. So z.B. wie das russische Quarz-Chronometer, das von dem „Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für die Uhren-Industrie“ entwickelt wurde, von Poljot gebaut werden sollte. Ferner auf die Funkfeuer-Uhren, eine Entwicklung der Pintsch-Werke in Fürstenwalde bei Berlin, die nach dem Krieg vielfach von der 2. Moskauer Uhren-Fabrik nachgebaut wurde, und auf verschiedene Sextanten.



 

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