Details
|
Titel |
B E H A - U H R E N |
|
Autor |
Dr. Wilhelm Schneider (Im Eigenverlag erschienen!) |
|
Beschreibung |
In diesem Buch wird auf knapp 400 Seiten zum ersten Mal die Entwicklung der Schwarzwälder Kuckucksuhr ab 1840 am Beispiel des damals führenden Herstellers - Johann Baptist Beha aus Eisenbach im Schwarzwald - dargestellt. Beha war der Innovator auf dem Gebiet der Kuckucksuhr. Aus seiner Werkstatt stammen praktisch alle Modelle und Zubehörvarianten dieses Uhrentyps, die sich auch heute noch in den modernen Kuckucksuhren wiederfinden. Die wesentlichen Erfindungen und Entwicklungen auf diesem Gebiet erfolgten bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt des Buches bildet daher auch die Entstehung der Bahnhäusle-Kuckucksuhr und deren Weiterentwicklung zur geschnitzten Kuckucksuhr wie sie gegenwärtig noch im Schwarzwald hergestellt wird. Nach dem derzeitigen Stand der Forschung war Beha der Erste, der Kuckucksuhrwerke in Bahnhäuslekästen eingebaut und deren Weiterentwicklung zur geschnitzten Kuckucksuhr initiiert hat. Erst später folgten dann seine damals wichtigsten Konkurrenten, insbesondere Theodor Ketterer aus Furtwangen und Fidel Hepting aus Furtwangen und Gütenbach, seinem Vorbild und bauten ähnliche Uhren wie Beha, allerdings in zum Teil Das gilt namentlich für die 1866 gegründete Fabrik Philipp Haas und Söhne in St. Georgen, für Fürderer Jaegler u. Cie in Neustadt und für Gordian Hettich Sohn in Furtwangen. Beha versuchte dieser Entwicklung vor allem durch Intensivierung des Eigenhandels und des eigenen Exports nach Übersee zu begegnen. Am Ende mussten alle genannten Konurrenz-Fabriken Insolvenz (Konkurs) anmelden, die Fa. Beha hingegen wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg ohne förmliches Auflösungsverfahren aus wirtschaftlichen und privaten Gründen beendet. Die stille Beendigung des Unternehmens war sicherlich auch der Grund, warum sich die Gesch.ftsbücher nahezu vollständig erhalten haben. Die wichtigsten Ergebnisse der jahrelangen Auswertung der noch vorhandenen Gesch.ftsbücher der Fa. Beha werden in dem Buch dargestellt. Dabei werden z.B. auch verkaufte Stückzahlen, die damaligen Preise sowie die wichtigsten Absatzwege dargestellt. Soweit als möglich werden die jeweiligen Uhrentypen in Farbfotos dargestellt und einzeln beschrieben. Die meisten der gezeigten originalen Uhren stammen aus Privatsammlungen und wurden bislang nicht veröffentlicht. Teilweise konnten darüber hinaus auch die Geschäftsbücher Ketterers, von Philipp Haas und von einigen kleineren Herstellern bzw. Kastenschreinern ausgewertet werden. Soweit als möglich werden die jeweiligen Uhrentypen in Farbfotos dargestellt und einzeln beschrieben. Die meisten der gezeigten originalen Uhren stammen aus Privatsammlungen und wurden bislang nicht veröffentlicht. Teilweise konnten darüber hinaus auch die Geschäftsbücher Ketterers, von Philipp Haas und von einigen kleineren Herstellern bzw. Kastenschreinern ausgewertet werden. Inhaltsverzeichnis (Auszug):
Inhaltsverzeichnis + Probeseiten + Flyer
Die Schwarzwälder Uhrmacher waren es, die der Kuckucksuhr vor gut 150 Jahren zum nachhaltigen Erfolg verholfen haben. Eine herausragende Uhrmacher-Persönlichkeit in dieser Entwicklungsgeschichte war Johann Baptist Beha aus Eisenbach (1815 – 1989), verantwortlich für viele Neuerungen und Verbesserungen, sowohl in technischer Hinsicht als auch für funktionelle Erweiterungen. Alle diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass der Begriff „Beha-Uhr“ heute noch als besonderes Qualitätsmerkmal angesehen wird. Im vorliegenden Buch werden zum ersten Mal die Beha-Firmengeschichte und die von ihr gefertigten Uhren in der Zeit von 1840-1914 umfassend dargestellt. Seit langem als Forscher und Sammler tätig, ist Dr. Wilhelm Schneider ist ein äußerst profunder Kenner der Materie und publiziert schon seit Mitte der achtziger Jahre über diese Uhren. In langjähriger akribischer Kleinarbeit hat er eine unglaubliche Fülle an Material zu Beha zusammengetragen und diese nun aufbereitet. Dazu gehören die ziemlich vollständig erhalten gebliebenen Geschäftsunterlagen der Firma Beha, die der Verfasser erschlossen hat sowie neben hunderten von Fotos auch einige äußerst seltene Scans von frühen Prospekten und Werbeblättern. Herr Dr. Schneider hat sehr viele dieser Uhren selbst in den Händen gehabt, katalogisiert, zerlegt, vermessen und so einen unvergleichlichen Überblick über die verschiedenen Modelle, deren Abwandlungen und Werke erarbeitet. Bei einer solch einzigartigen Materialfülle aus biografischen Daten, Geschäftsunterlagen, Werkstypen und Gehäuseformen sowie Ausstattungsmerkmalen ist es schwer, das Buch so zu strukturieren, dass der Leser zielgerichtet die von ihm gesuchten Informationen im Zeitraum 1840 – 1910 findet. Das Buch beginnt zunächst mit einer persönlich gehaltenen Einführung in das Sammelgebiet Kuckucksuhren und speziell von Beha-Uhren, gefolgt von den Anfängen der Uhrenfabrik von Johan Baptist Beha. Sehr gelungen die detaillierte Beschreibung der typischen Merkmale von Beha-Uhren. Der Autor hat die zeitliche Veränderung von 34 Merkmalen im Detail beschrieben und in einer Tabelle zusammengefasst, was eine genaue Datierung der Uhren im Zeitraum 1842 – 1900 ermöglicht. Allein diese Tabelle und die dort gegebenen Hinweise machen das Buch einmalig. Reich illustrierte Ausführungen zum Zubehör wie Vögel und Sonderausstattungen (z.B. Kapuzinerautomat oder Echoruf) sowie die verschiedenen Kastentypen schließen sich an. Es folgt dann die Entwicklung der geschnitzten Kuckucksuhr, gegliedert nach 5 Uhrentypen. Danach werden auf über 120 Seiten die Konkurrenten Behas behandelt. Das ungeheure Wissen des Autors auch zu relativ unbekannten Herstellern wie z.B. Fidel Hepting aus Furtwangen zeigt sich auch hier. Den Uhren von Hepting sind allein 12 Seiten mit sehr vielen Details gewidmet. Ein Literatur-, Personen- und Sachverzeichnis schließen das schwergewichtige Werk ab. Insgesamt stellt dieses Buch eine Fülle bisher unveröffentlichten Materials zu Beha und anderen Schwarzwälder Uhrenfirmen bereit. Auch aufgrund der darin vorgestellten Lebensläufe und Biografien dürfte praktisch jeder an Schwarzwalduhren Interessierte zu diesem Buch greifen, das sich schnell zum Referenzwerk entwickeln könnte. |
|
ISBN |
ISBN 978-3-00-036513-3 |
|
Fakten |
Regensburg 2011, Schneider Eigenverlag, 387 Seiten, Hardcover, Fadenbindung, Format DIN A 4. |
| Preis | 65,00 EURO inkl. USt. |
Kunden-Tipp
Kunden, die diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel bestellt:
Hager: Instandhaltung von Pendeluhren m. Federantrieb34,90 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Chaykin: Das Uhrmacherwesen in Russland - Meister und Bewahrer39,90 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Schulz: Unsere Zeitmesser und ihre BehandlungDiese Abhandlung zur Behandlung unserer Gebrauchsuhren hat Schulz 1924 geschrieben. Er gibt hier nützliche Tipps für den Endverbraucher rund um die Taschen- und Hausuhr. Und gerade für letztere beschreibt er sorgfältig deren Aufstellung, Richten des Werkes und deren Regulierung. Hilfreich für alle, die eine alte Großuhr - von der Standuhr bis hin zur Tischuhr - besitzen. |
Schmid: Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie 1858-198089,00 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Jendritzki, Stern u.a.: Die Armband- und Taschenuhr in der Rep.In dieses einzigartigem Buch wurde Jendritzkis "Der moderne Uhrmacher" eingearbeitet. Konsequent wurde nach seinem Stil das neue Buch erstellt. Etwas Vergleichbares ist auf dem Buchmarkt z. Zt. nicht zu finden. 53,00 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Jendritzki, Stern: Der Uhrmacher an der DrehbankDas alte Jendritzki Buch (Jendritzki: 1952 u. 1982) wurde Kapitel für Kapitel überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht. Kommen heute neue Arbeitsverfahren oder neue Werkzeuge zum Einsatz, so sind diese erwähnt. Damit hat der heutige Stand der Technologie in diesem Buch seinen Niederschlag, sofern es für die Uhrmacherdrehbank von Bedeutung ist. 43,50 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 12. Januar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
