Details
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Titel |
Uhrenbau - Ein Werkbuch
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Autor |
Peter Held |
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Beschreibung |
Dr. Huber von der "Deutschen Gesellschaft für Chronometrie e. V. " schreibt über dieses Buch: Dies ist ein aufwendiges Buch, das kein Uhrmacher verfasst hat, sondern ein nach Perfektion strebender Nichtuhrmacher, der vom Modellbau kommt. Getrieben vom Wunsch, selbst einmal eine Uhr zu bauen, suchte der Autor zur Einarbeitung in das Thema nach entsprechender Literatur und fand fundierte Fachbücher, welche die prinzipiellen Funktionen einer Uhr sowie die konstruktiven Aufgaben und Ausführungen der einzelnen Baugruppen mehr oder weniger detailliert erklären. Er fand aber kein einziges deutschsprachiges Fachbuch, das die handwerklichen Grundlagen für den Bau einer Großuhr umfassend behandelt und zwar mit der üblichen maschinellen Ausrüstung einer gut ausgestatteten Freizeitwerkstatt. Das Buch ist somit aus der Sicht eines sehr versierten Modellbauers geschrieben, der großen Wert darauf legt, nicht nur alle Arbeitsschritte im Detail zu beschreiben, sondern sie darüber hinaus mit wertvollen Hinweisen und Ratschlägen zu ergänzen. Da bleibt keine Frage offen. Der Informationsgehalt des Buchs geht weit über die bekannten Anleitungen zum Uhrenbau wie z. B. von John Wilding hinaus. Somit sind für den Leser optimale Voraussetzungen gegeben, dass auch er bei seiner Uhr ein perfektes Arbeitsergebnis erzielen kann. Hier hält man also kein Uhrmacherlehrbuch, sondern ein Werkbuch in der Hand, das alle wesentlichen Themen und Fragen abdeckt, die im Zusammenhang mit dem Bau einer einfachen Uhr anfallen. Das beginnt mit der Aufrüstung geeigneter Fertigungsmittel und geht über konstruktive Aspekte bis in die detaillierte Baubeschreibung mit ausführlichen Zeichnungsunterlagen. Folgerichtig beginnt das Buch mit einer gründlichen Abhandlung zur Werkstatteinrichtung. Bereits die Ausführungen zur Auswahl einer geeigneten Drehmaschine überzeugen und beweisen die fundierte Erfahrung des Autors. Es folgen auf 60 Seiten mehrere Kapitel zur Herstellung von Hilfseinrichtungen zur Aufrüstung der Drehmaschine wie Fräser, Teilscheibe, Rasteinrichtung bis hin zur Herstellung von Skalenringen. Präzise vermaßte CAD-Zeichnungen, vollständige Stücklisten, detaillierte Tabellen und genaue Anweisungen und Erläuterungen, ergänzt durch aussagefähige Fotos zu den einzelnen Arbeitsschritten zeichnen sämtliche Kapitel des Buch aus. ... Im Mittelpunkt des Buchs steht der Bau einer gewichtsgetriebenen Pendeluhr mit Grahamgang. Der kurze Theorieteil vermittelt die konstruktiven Grundlagen der Uhr, in dem auch praxisbezogen und ohne Umschweife die notwendigen Informationen zur Triebstock- , Evolventen- und Zykloidenverzahnung vermittelt werden. Auf über 70 Seiten werden dann schrittweise alle Teile der Uhr angefertigt: von den Platinen und Lagerbuchsen über Wellen, Räder, Aufzug mit Gegengesperr, Anker und Ankerrad bis hin zum Antriebsgewicht, Zifferblatt mit Zeigern sowie einem geschmackvollen Gehäuse. Die Verzahnung der Räder erfolgt mit selbst gefertigten Schlagzahnfräsern. Zusammenbau und Inbetriebnahme der Uhr bilden den Schluss des Buchs. Zur weiteren Wissensvertiefung sind noch 23 Buchempfehlungen zu allen Aspekten des Uhrenbaus sowie Bezugsquellen für Rohmaterial beigefügt und auf 31 Seiten die kompletten ganzseitigen Konstruktionszeichnungen. Das Buch richtet sich an jeden, der Freude an Handwerk und Mechanik hat und nach einem anspruchsvollen Bauprojekt sucht oder Reparaturen an alten Uhren durchführen möchte. Durch die in jeder Hinsicht detailreiche Beschreibung aller Arbeiten mit vielen wertvollen Ratschlägen sowie aussagefähigen Abbildungen ist es dem akribischen Autor gelungen, mit diesem Werkbuch eine Anleitung zu schaffen, dessen Lektüre jeden bereichern wird, der am Uhrenbau Freude hat. CPB schreibt in Klassik Uhren: Als vor 10 Jahren Michael Stern in Berlin anfing Reprints von lange vergriffenen Uhrenbüchern zu verlegen, wünschte ich ihm viel Glück, hatte ich doch selber in Verbindung mit dem Zentralantiquariat der DDR solche Reprints in nicht unbedeutender Stückzahl bei Callwey herausgegeben und verkauft. Später trat er in meine Fußstapfen um heute sein erstes, nein zweites nach „Petzold-Taschenuhrengehäusebau“ selber in Auftrag gegebenes Buch vorzulegen, eben jenen Titel über den Bau einer Pendeluhr. Ob einem der Typ dieser Uhr gefällt oder eher nicht sei dahingestellt, ich mag ihn nicht besonders – aber wie der Autor ein uhrmacherischer Autodidakt vom Modellbau kommend, sich dem Thema nähert ist beeindruckend. In schnörkelloser Sprache beginnt er ganz kühn seine Idee darzulegen um dann zu beschreiben was er an Maschinen hat und braucht. Das Geniale aber sind die vorzüglichen Bilder und die fast noch besseren Konstruktionszeichnungen. Fast 340 Abbildungen zeigen in minutiösen Schritten die Arbeiten, die nötig sind um ein Uhrwerk zu bauen und wenn man bedenkt, welcher Aufwand dahinter steckt ein Rad zu fräsen, eine Platine auszusägen und die Löcher für die Lager zu bohren, jeder Schritt wird genauestens beschrieben und dann gezeigt wie man die Drehbank vorbereiten muss, welche Hilfswerkzeuge von Nöten sind und wie man sie selber herstellt, anbringt in Bewegung setzt und dann am Werkstück arbeitet. Es ist das Buch für die vielen „Bastler“, der gehobenen Klasse, die sich mit 62 Jahren daran machen eine Pendeluhr bauen zu wollen. Leider werden sie nie fertig mit ihrer Idee – hier haben sie ein sehr hilfreiches Werk, das sie neben sich legen können und immer wieder einen Anstoß, ein paar Seiten weiter lesen und dann doch fertig werden. Ich erinnere mich immer noch an einen lieben Freund, der sich vorgenommen hatte eine vereinfachte Riefler Uhr zu bauen und als erstes eine riesige große Drehbank kaufte, die in der fast 30 qm großen Küche aufstellte und dann gleich anfing zu bohren und zu fräsen. Monatelang lagen Platinen und roh gedrehte Teile neben der Drehbank, immer wenn ich ihn besuchte war eigentlich kaum etwas geschehen, bis eines Tages kein Werkstück mehr zu sehen war. Ich fragte, was ist los? Die Antwort kam schnell und deutlich: „Meine Frau wollte nicht immer Messingspäne im Essen haben“. So musste ich aufhören. Hätte er das Buch von Peter Held damals schon gehabt, wäre diese Uhr sicher heute fertig.Es würde uns sehr freuen, wenn Sie sich für dieses Buch mit uns begeistern würden - etwas Vergleichbares ist deutschsprachig nicht erhältlich und die Präzision der Beschreibungen, der Fotos und der CAD-Zeichnungen lassen keinen Wunsch offen. Und auch für den Reparateur enthält das Buch eine Unmenge von Anregungen. Inhaltsverzeichnis und einige Probeseiten |
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ISBN |
ISBN 978-3-941539-22-8 |
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Fakten |
Erstauflage Berlin 2012, 224 S., 336 Abb., 31 Zeichnungsblätter Format A4 |
| Preis | 58,90 EURO inkl. USt. |
Kunden-Tipp
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Sander: UhrenlehreReprint aus dem Jahr 1923 auf 304 S., 152 Abb., . |
Humbert: Moderne Kalender- und DatumsuhrenDieser Reprint basiert auf einer zweisprachigen Zeitschriftenserie in der Schweizerischen Uhrmacher-Zeitung (SUZ) aus den Jahren 1949 und später und ist bisher nie als Buch in deutscher Sprache erschienen. Die englische und französische Buchausgabe wird in Fachkreisen sehr geschätzt und ist zeitgleich im Verlag Simonin erhältlich. Mit Hilfe dieser Artikel kann vor allem das Verstehen und damit die Reparatur der Kalenderuhr auf eine solide Basis gestellt werden. Wichtige Kaliber (45) werden hier exemplarisch vorgestellt und mit den exakten Zeichnungen von B. Humbert illustriert. 39,20 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Eyermann/ Reutebuch: Chem.-techn. Rezept- und NachschlagebuchMit dem vorliegenden Reprint kann der Uhrenfachmann und -liebhaber , aber auch der Goldschmied, die grundlegende alten Arbeitsweisen der Uhrmacherei vergangener Tage besser verstehen. Leider stand diese Buch bisher kaum antiquarisch und selten in Bibliotheken zur Verfügung. Grundlage für diese durch Herrn Reutebuch durchgeführte Überarbeitung war das im Haupttitel gleichnamige Buch von Herrn Eyermann aus dem Jahre 1923 (2. Auflage, 120 S.). Seine 516 „Rezepte" wurden auf 1344 erweitert und auch der Tabellenanhang (44 Tab.) lässt kaum Wünsche offen. 46,50 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Penman: Alte Uhren reparierenNach langen Verhandlungen ist es uns gelungen, ein weiteres Standardwerk zur Großuhrenreparatur bereitzustellen: Der Autor Laurie Penman, ursprünglich Maschinenbauingenieur, kam im Verlauf einer Krankheit zur Uhrmacherei. Seither hat er eine Werkstatt in Totnes, Devonshire, gibt Kurse und schreibt für internationale Uhrenzeitschriften. Für alle Uhrenliebhaber, Sammler und Reparateure wird hier eine Fülle von Informationen über das Aufspüren und Beseitigen von Fehlern in den unterschiedlichsten Großuhren geboten, seien diese nun antik oder verhältnismäßig modern. Das Buch behandelt zwar keine Taschen- und Armbanduhren, aber viele Hinweise und Methoden sind auch auf diese anwendbar. 43,90 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Horrmann: Abhandlung über die Repassage einer CylinderuhrWarum nun gerade einen Reprint über Zylinderuhren? Weil diese neu gesetzte Buch aus dem Jahr 1888 eine wahre Fundgrube für den Reparateur und Uhrenliebhaber bietet. Stellt es doch eine unglaubliche Fülle von Informationen, die für jeden, der sich für die Uhrmacherei interessiert, unentbehrlich sind, bereit. Die vielen kleine Reparaturen und Tipps, die man hier findet, zahlen sich sicher aus. Und damit die Freude ungetrübt ist, mussten wir das Buch neu setzen. 39,90 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Rösling: Der Thurm-Uhren-BauDiese eigentlich auf Grund seiner Qualität nicht mehr zu reproduzierende Buch wurde auf Wunsch vieler Turmuhrenspezialisten in das Verlagsprogramm aufgenommen, da sich nur noch einige Biblioteksexemplare finden lassen. Die Originalgröße des Buches wurde um ca. 20% vergrößert, um die Lesbarkeit zu verbessern. Die Tafeln mussten leider um 10% verkleinert werden, um sie dem Buchformat anzupassen. Ergänzt ist das Buch um eine "Widerlegung und Berichtigung" von Mannhardt, 1844, sonst kaum zu finden. 49,70 EUR (inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten) |
Diesen Artikel haben wir am Sonntag, 22. Januar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
